Tierheilpraxis in Dresden
Biochemie nach Dr. Schüssler vom Tierheilpraktiker


Dr. Wilhelm Heinrich Schüssler (1821-1898) vertrat als Begründer der Schüssler-Salz-Therapie die Ansicht, dass jedwede Krankheit durch das Ungleichgewicht der im Körper vorkommenden Mineralsalze entsteht (biochemische Theorie).

In der Behandlung mit Schüßler - Salzen gilt:
Fehlendes durch Fehlendes ersetzen


Jede einzelne Körperzelle benötigt zum Funktionieren bestimmte Mineralsalze, die in ähnlicher Verbindung und Menge bei jedem Tier vorkommen.

Der tierische Körper besteht aus zwei Hauptbestandteilen, nämlich organischen (Eiweiß, Fett, etc.) und anorganischen (im wesentlichen in Wasser gelöste Mineralsalze) Bestandteilen.

Genauso wie der Mensch braucht auch das Tier ausreichend Mineralstoffe, um gesund und widerstandsfähig zu bleiben. Da die Schüssler-Salze erfahrungsgemäß keine Nebenwirkungen haben und durch ihren Milchzuckergehalt für die Tiere wohlschmeckend sind, eignen sie sich besonders gut zur Behandlung unserer tierischen Freunde.

Die Schüssler-Salze werden immer nur in homöopathischer Verdünnung, der so genannten Potenzierung, angewendet. Daher nehmen die Körperzellen die Wirkstoffe besonders gut auf, wobei die Aufnahme in den Organismus des Tieres über die Mundschleimhaut erfolgt – wie bei jedem anderen homöopathischen Mittel auch. Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten oder Gewöhnungseffekte wurden bisher keine festgestellt.


Mineralsalze:Nr.1-24 in D6 oder D12

Darreichungsform:

  • Tabletten: oral, ins Maul oder Futter, Auflösen in Trinkwasser
  • Pulver: oral, ins Futter oder Trinkwasser
  • Salben: lokale Behandlung
  • Dilutionen: ins Maul, Trinkwasser, Futter
Hunde: Welpen unter 3 kg 1 Tablette
  Kleiner Hund (unter 10 kg) 1 - 2 Tabletten
  Mittlerer Hund (10 - 20 kg) 2 - 4 Tabletten
  Großer Hund (über 25 - 30 kg) 4 - 8 Tabletten
  Ganz große Hunde (über 40 kg) bis zu 10 Tabletten
 
Pferde: Fohlen 5 - 10 Tabletten
  Junge Pferde 10 - 15 Tabletten
  Großpferd 10 - 20 Tabletten
 
Katzen: Junge Kätzchen 1 Tablette
  Ausgewachsene Katzen 1 - 3 Tabletten
  Große Katzen 2- 5 Tabletten


Eine "homöopathische Erstverschlimmerung" ist in seltenen Fällen möglich. In den ersten Tagen der Einnahme ist eine gewisse Müdigkeit oder ein gesteigerter Urinabsatz (eventuell ungewöhnlich riechend) positiv zu bewerten.

Die Dauer der Anwendung richtet sich nach der Art der Erkrankung. So sind in akuten Fällen schon 1-2 Tage ausreichend, während bei chronischen einige Monate keine Seltenheit sind.

Jedes einzelne dieser Salze übt einen bestimmten Einfluß auf die Funktionen der Körperorgane aus. Man nennt sie daher biochemische Funktionsmittel. Wir finden sie als anorganische Bestandteile in inserem Organismus, wo sie für sämtliche Körperfunktionen unerlässlich sind.

Treten nun durch irgendwelche Einflüsse auf den Organismus Störungen im Gleichgewicht der biochemischen Salze ein, sei es, dass ihre Zufuhr zu gering ist oder die Entfernung der verbrauchten nicht vonstatten geht, so haben wir das vor uns, was wir Krankheit nennen.

Dr. Schüssler:" Das biochemische Heilverfahren liefert dem Heilbestreben der Natur die demselben fehlenden natürlichen Mittel: die anorganischen Salze. Die Biochemie bezweckt die Korrektion der von der Norm abgewichenen physiologischen Chemie."

Mineralsalze sind der Schlüssel zum Gesundheitsschloss.

Sie können Funktionstörungen der Zellen ausgleichen, die Seele harmonisieren, den Mineralhaushalt regulieren.

Die Merkmale der Mineralsalze entsprechen Charakterzeichen, die sich nicht nur beim Menschen, sondern auch beim Tier hervorragend als therapeutische Hinweise verwenden lassen:

  • Der Ängstliche: Silicea Nr. 11
  • Der Panische: Calcium phosphoricum Nr. 2
  • Der Traurige: Natrium chloratum Nr.8
  • Der Träge: Kalium chloratum Nr.4
  • Der Beleidigte: Natrium phosphoricum Nr.9
  • Der Abenteurer: Ferrum phosphoricum Nr.3
  • Die Mimose: Magnesium phosphoricum Nr.7
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    Besonders bewährt haben sich die biochemischen Präparate bei Problemen mit dem Bewegungsapparat - bei Jungtieren zur Stablilisierung der wachsenden Knochen, Bänder und Sehnen, bei alten Tieren zur Behandlung von Altersbeschwerden, wie zum Beispiel Arthrosen oder Rückenproblemen. Bei Stoffwechselstörungen, Hauterkrankungen und Organfehlfunktionen können sie - oft unterstützend zu anderen Therapieformen - helfen, den Gesundheitszustand zu stablisieren.

    Ihre Tierheilpraktiker / Tierheilkunde in Dresden
    Dipl.agr.Ing. Beate Zimmermann

     

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